Finma aktualisiert Anforderungen an Video- und Online-Identifizierungen für Banken
Die Finanzmarktaufsicht bringt die von Banken verlangten Standards für Video- und Online-Identifizierungen auf den neuesten Stand. Die neuen Regeln sind bereit für die E-ID und schreiben eine Liveness Detection für Online-Identifizierungen vor.
Für Schweizer Finanzinstitute gelten demnächst strengere Anforderungen an Video- und Online-Identifizierungen. Die Finanzmarktaufsicht (Finma) hat ein entsprechendes Rundschreiben aktualisiert. Die neuen Regeln gelten ab November 2026, wie die Aufsichtsstelle mitteilt.
Die Finma passt die Anforderungen unter anderem an, "um den steigenden Risiken im Zusammenhang mit neuen Technologien (insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz) Rechnung zu tragen", wie es in der Mitteilung heisst. Konkret müssen Banken künftig mittels Liveness Detection sicherstellen, dass eine lebendige Person die Online-Identifizierung durchläuft.
Die neuen Richtlinien sind ausserdem bereit für die elektronische Identifikation (E-ID). Diese könne bei der digitalen Eröffnung von Kundenbeziehungen nach dem Geldwäschereigesetz zur Identifizierung verwendet werden.
Schliesslich seien neu auch digitale Verfahren zur Wohnsitzprüfung im Rahmen der Online-Identifizierung zugelassen.
Schweizer Finanzinstitute haben Nachholbedarf im Umgang mit digitalen Betrugsrisiken. Laut der Finma müssen Banken etwa die Erkennung und Reaktion auf solche Risiken und den Umgang mit Fällen betrügerischer Verwendung digital eröffneter Konten verbessern. Mehr dazu lesen Sie hier.
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