Weshalb Google einen virtuellen Geparden herumhampeln lässt
Mit dem Prinzip "Diversity is All You Need" wollen Google-Forscher das maschinelle Lernen einen Schritt weiter bringen. Dafür lassen sie Tiere in der virtuellen Welt herumrutschen, -zucken und -hoppeln. Ein Blick in Googles digitale Turnhalle.

Ein Forschungsbeitrag von Google und der Berkeley University of California hat amüsante Bilder zutage gefördert: ein digitaler Gepard, der auf dem Boden entlang rutscht, rückwärts hoppelt und hilflos herum zuckt. Was steckt hinter dem ungelenken Tierchen? Es sei das Ergebnis einer neuen Technologie, die es Robotern ermöglichen soll, eigenständig bestimmte Handlungen zu erlernen. Das berichtet das IT-Magazin Techrepublic.
Die Kapriolen des Google-Geparden sollen das Machine Learning voran bringen. (Source: Google / Berekeley University of California)
Zunächst seien es allerdings nur virtuelle Tiere im virtuellen Raum. Die Forscher setzen dabei auf den Grundsatz "Diversity is All You Need" (DIAYN), wie Techrepublic weiter berichtet. DIAYN verzichte dabei auf ein Anreizsystem, mit dem traditionelle Ansätze arbeiteten. Das System von Google lasse die digitalen Tierchen einfach mal machen.
Der Vorteil: Die erlernten Handlungen seien vielseitig einsetzbar, und nicht auf einzelne Ziele beschränkt. Und die Skelette könnten Skills erwerben, mit denen die menschlichen Designer nicht rechneten. Je nach Perspektive könnte Letzteres allerdings auch ein Nachteil sein.
Ein mögliches Einsatzgebiet des DIAYN-Prinzips sei die Robotik. Aber auch für Game-Entwickler könne der Grundsatz nützlich sein. Wer sich vertieft mit DIAYN auseinandersetzen möchte, kann das dazugehörige Paper online lesen (PDF). Videos zu den Tieren finden sich auf der Website von Google.

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