5 Jahre Swissflirt: Kommt Paid Content?
Der Schweizer Online-Dating-Service Swissflirt feiert dieser Tage seinen fünften Geburtstag. Ende April 1998 wurde die Plattform aus der Taufe gehoben. In den fünf Betriebsjahren haben sich nach Auskunft der Berner Betreiberin Puzzle ITC GmbH insgesamt 250000 Personen als Nutzerinnen und Nutzer registriert, heute besuchen täglich 14000 User die Swissflirt-Plattform. Die erste BlueMind-Studie der Interessengemeinschaft elektronische Medien (IGEM) und Blue Eyes Marketing hat Ende Februar auch Zahlen zum typischen User ermittelt. Dieser ist 31,2 Jahre alt, überdurchschnittlich gebildet und verfügt über ein hohes Haushaltseinkommen. Letzterer Punkt dürfte die Swissflirt-Betreiber besonders interessieren: Anlässlich des Fünfjährigen Jubiläums wollen sie nämlich nicht nur Bilanz ziehen, sondern auch nach vorne blicken - und da zeichnen sich laut Puzzle kostenpflichtige Dienste ab. Ein genauer Zeitpunkt für die Einführung bezahlter Services steht allerdings noch nicht fest, ebensowenig deren genaue Inhalte. Kostenpflichtig ist bisher das SMS-Angebot. Wir überlegen uns zusätzliche Dienstleistungen. Für bisher kostenlose Angebote plötzlich etwas zu verlangen, würde aber sicher keinen Sinn machen, beschwichtigt Marcel Groner, Product Manager von Swissflirt. Zunächst steht ein Relaunch der Plattform an. Auch hier steht noch kein Termin fest. Groner: Wir rechnen mit der zweiten Jahreshälfte. Langfristig will Puzzle auch die mit SMS und Teletext begonnene corssmediale Strategie verfolgen. Denkbar sind hier laut Groner unter anderem Voice-Annoncen und MMS-Dienste. Eine sich abzeichnende Einführung bezahlter Dienste hatte Swissflirt bereits Ende 2001 anlässlich des Scheiterns des Konkurrenten Webflirt angedeutet. Nachdem zwei Mitbewerber kostenpflichtige Angebote lanciert hätten, würden auch für Swissflirt gebührenpflichtige Dienste mittelfristig unumgänglich sein, hatte Groner damals zu Protokoll gegeben. Dass sich Flirt- und Dating-Plattformen für bezahlte Inhalte eignen, zeigt das Beispiel USA: Dort haben die Konsumentinnen und Konsumenten laut einer Studie von comScore Networks im Auftrag der Online Publishers Association 1,3 Milliarden Dollar für Internet-Content ausgegeben. Die Spitze habe dabei die Kategorie Personals/Dating mit 302 Millionen Dollar übernommen. Gute Erfahrungen mit Bezahlangeboten hat auch der Konkurrent PartnerWinner gemacht: Ende 2002 übertrafen gemäss Angaben von CEO Marco Boselli die Einnahmen aus den kostenpflichtigen Angeboten bereits die Bannererträge.

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