TSMC vermeldet Durchbruch bei Chipherstellung
Eine Gruppe von Forschern hat mithilfe des Halbmetalls Bismut einen Durchbruch erzielt. Künftige Computer-Chips sollen eine Strukturbreite von 1 Nanometer und kleiner erreichen können. Der kommerzielle Einsatz der Technologie ist allerdings noch Zukunftsmusik.

Wissenschaftler und Forscher der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) sowie dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der National Taiwan University (NTU) haben im Rahmen einer Forschungsarbeit einen Prozess entwickelt, der das Halbmetall Bismut bei der Chipherstellung verwendet. Das Material ermöglicht eine Strukturbreite von unter 1 Nanometer, wie das Webportal PCGameshardware.de unter Berufung auf die South China Morning Post berichtet.
"Dies ist ein Durchbruch bei der Chipfertigung", erklärt Chih-l Wu, Professor an der NTU begeistert, denn die Technologie ermögliche es, "die Grenzen des Moore’schen Gesetzes zu durchbrechen". Zur Erinnerung: Das Moor'sche Gesetz besagt, dass sich die Anzahl Transistoren auf einem Chip etwa alle zwei Jahre verdoppelt, während sich die Gesamtkosten für diese Rechenleistung halbieren. Durch die immer kleiner werdenen Strukturen kommt das Moor'sche Gesetz allerdings an physikalische Grenzen.
Auf die von TSMC mitentwickelte dürften Computerhersteller allerdings noch eine Weile warten müssen. Es dauere demnach "noch mindestens ein Jahrzehnt" bis der Forschungserfolg in kommerziellen Produkten zur Anwendung komme.
IBM hatte übrigens kürzlich erst verlauten lassen, die Zwei-Nanometer-Fertigung gemeistert zu haben. Mehr dazu lesen Sie in diesem Beitrag.

Wie sich Kinder und Jugendliche online schützen können

Update: Valiant übernimmt Kundschaft von Coops Finance+

Zahl der Cyberangriffe in der Schweiz nimmt weiter stark zu

Schweizer Unternehmen sind Vorreiter beim Einsatz von KI

QNAP stellt RAG-Suchfunktion für Qsirch vor

Die dunkle Seite von Verkaufsprovisionen am POS

Cybersecurity-Ausbildung an der gibb HF Informatik

Lenovo erweitert sein Thinkpad-Portfolio

Darum büsst die EU Apple und Meta mit 700 Millionen US-Dollar
