Initiative will analoge und digitale Medienwelt zusammenbringen
Westschweizer Hochschulen und zwei grosse Medienhäuser haben die "Initiative for Media Innovation" gegründet. Sie soll Möglichkeiten erproben, die analoge und digitale Medienwelt enger zu verzahnen. Die Forschung startet noch dieses Jahr.

Die EPF Lausanne, die SRG, Ringier und der Verbund der Universitäten Genf, Lausanne und Neuenburg (Triangel Azur), haben eine gemeinsame Initiative gegründet. Die Initiative trägt den Namen "Initiative for Media Innovation", kurz IMI, wie es in einer Mitteilung heisst. Als Unterstützer ist auch das Bundesamt für Kommunikation mit an Bord.
IMI soll Innovationen in den Schweizer Medienlandschaft fördern. Vor allem wollen die Mitglieder die bisherige analoge Medienwelt mit der digitalen Welt enger vernetzen. Insgesamt stehen für das Projekt jährlich 650'000 Franken in einem Fonds zur Verfügung. Mit dem Fonds sollen Forschungsprojekte gefördert werden. Die ersten Projektausschreibungen sollen noch in diesem Herbst erfolgen, heisst es weiter.
In der Mitteilung werden einige Beispiele für Forschungsprojekt genannt. Dies sind etwa: "Fake News, Datenjournalismus, Auffindbarkeit und Personalisierung von Inhalten, künstliche Intelligenz, IoT oder virtuelle Realität". Auch neue Geschäftsmodelle und Konzepte zur Monetarisierung von Medieninhalten sollen erprobt werden.
Bei der Forschung stehe Interdisziplinarität im Zentrum. Des Weiteren können sich auch private und öffentliche Akteure aus dem In- und Ausland an der Initiative beteiligen.
Die operative Leitung des Projekts übernimmt das neue "Media Centre" an der EPF Lausanne. Es ist im Innovation Park angesiedelt und wird von Mounir Krichane als Direktor geleitet. Krichane ist Jahrgang 1979 und bringe umfangreiche Medienerfahrung mit. Auch auf der europäischen Ebene ist er gut vernetzt, wie es in der Mitteilung heisst.

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