Metas geplantes Unterseekabel reicht um die ganze Welt
Meta will im Meer im grossen Stil Datenkabel verlegen. Im Rahmen von "Project Waterworth" plant der US-amerikanische Tech-Konzern, fünf Kontinente mit Unterseekabeln mit bis zu 50'000 Kilometern Länge zu verbinden.

Der US-amerikanische Tech-Konzern Meta schickt seine Ingenieure in den kommenden Jahren auf Tauchgang. Hintergrund ist "Project Waterworth", in dessen Rahmen der US-amerikanische Tech-Konzern Tiefseekabel verlegen will. Die Zahlen, die das Unternehmen dazu nennt, sind gigantisch: 50'000 Kilometer - mehr als der Umfang der Erde - will Meta demnach an Tiefseekabeln insgesamt auslegen. Dies wäre das längste Tiefseekabelprojekt der Welt, merkt der Konzern an.
Fertig gestellt, werde das Projekt fünf Kontinente mit der aktuell leistungsstärksten Technologie verbinden. Konkret will Meta Tiefseekabel mit 24 Glasfaserpaaren verlegen - im Gegensatz zu üblicherweise verlegten Kabeln mit 8 oder 16 Paaren, wie das Unternehmen in einem Blogbeitrag ausführt. Die Kabel versenkt der Konzern in bis zu 7000 Metern Tiefe. Es handle sich um ein mehrjähriges und mehrere Milliarden US-Dollar schweres Projekt, schreibt Meta und fügt an, sich in der Vergangenheit schon an mehreren Tiefseekabelprojekten beteiligt zu haben.
Sein neuerliches Engagement begründet Meta damit, "eine stärkere wirtschaftliche Zusammenarbeit ermöglichen, die digitale Integration erleichtern und Chancen für die technologische Entwicklung in wichtigen Regionen eröffnen" zu wollen. Zu diesen Regionen zählen abgesehen von den USA auch Indien, Brasilien oder Südafrika, wie dem Blogbeitrag zu entnehmen ist. Künstliche Intelligenz (KI) verändere Industrien und die Gesellschaft auf der ganzen Welt, erklärt der Tech-Konzern. Mit "Project Waterworth" wolle man "dazu beitragen, dass die Vorteile der KI und anderer neuer Technologien allen Menschen zur Verfügung stehen, unabhängig davon, wo sie leben oder arbeiten."
Mit personalisierten Werbeanzeigen auf seinen Plattformen wie Facebook und Instagram scheffelt Meta Milliarden von US-Dollar. Derweil schreibt die VR-Sparte namens Reality Labs Milliardenverluste, wie Sie hier lesen können.

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